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Chorreise nach Frankreich (29.10.2015)

Sarstedt (jm). Unter der Leitung von Natascha Kroetz, einer der vier Vorsitzenden des Sarstedter Komitees für die Städtepartnerschaft mit den französischen Städten Gaillon und Aubevoye, fuhren 38 Mitglieder der Chöre „Cantilene“ der Heilig Geist-Kirchengemeinde mit ihrer Chorleiterin Ulrike Smolka sowie „Paulus Voices“ der St. Paulus-Kirche unter der Leitung von Heike Rüffler zusammen mit einigen Sarstedter Komitee-Mitgliedern nach Frankreich. Das Altersspektrum reichte von 15 bis 79 Jahre.

 Im Frühjahr 2013 war das französische Orchester „ l’orchestre d’harmonie du Conservatoire  Eure – Madrie – Seine avec l’ADAM“  zu Gast in Sarstedt, nun statteten die Sarstedter Sänger den französischen Freunden einen Gegenbesuch ab.

Nach längerer Busfahrt wurden die Sarstedter in den Partnerstädten von der französischen Musikvereinigung „ADAM“ und Mitgliedern des französischen Komitees freundlich begrüßt.

Am ersten Tag war für die Sarstedter Gäste ein Tagesausflug nach Paris organisiert worden. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sie die Sacré Coeur, Montmatre mit dem Platz der Maler und die Notre Dame besichtigen. Außerdem stand ein Spaziergang entlang der Seine, durch die Tuilerien zum Place de la Concorde auf dem Programm. Die Sarstedter waren beeindruckt vom Flair und der Schönheit dieser einmaligen Stadt.

Am Sonnabend fand dann ein gut besuchtes, mitreißendes Konzert beider Chöre, teilweise zusammen mit dem französischen Orchester, statt. In ihrer kurzen Ansprache zitierte Natascha Kroetz Friedrich Nietzsche: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ Ihrer Ankündigung, die Boten eines jeden Gesangsstückes seien die einzelnen hellen und dunklen, lauten und leisen Töne, die zusammen das „Gesamtkunstwerk der klingenden Melodien“ ergäben, genügten die beiden Chöre bei ihrem Auftritt allemal.  Anschließend waren die Sarstedter von „ADAM“ zur Abendveranstaltung mit leckerem französischen Essen, Wein, Musik, Tanz und toller Stimmung bis weit nach Mitternacht eingeladen.

Natascha Kroetz berichtete nach der Rückkehr der Sänger nach Sarstedt von einer „großen Abschieds-Szene“ am Sonntagmorgen und dem „Wunsch der Franzosen und Deutschen, sich wieder zu sehen“. Alle Chormitglieder seien total begeistert von der französischen Gastfreundschaft in den Familien gewesen und die Verständigung habe auch ohne französische Sprachkenntnisse hervorragend geklappt. Ihre Bilanz: „Viele neue, sehr positive Eindrücke von dem bei einigen Musikern  unbekannten Nachbarschaftsland wurden mit nach Deutschland genommen. Die gesamte Frankreichfahrt war eine voller Erfolg und endete im  Bus mit dem Lied “Möge die Straße“… – für mich persönlich war das ein “Dankeschön“.“

(Jürgen Matz)

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